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VIER PFOTEN zu Besuch beim einst «einsamsten Elefanten der Welt»

  • VIER PFOTEN zu Besuch beim einst «einsamsten Elefanten der Welt»
    VIER PFOTEN zu Besuch beim einst «einsamsten Elefanten der Welt» (Bild: Tierschutzorganisation Vier Pfoten)
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    VIER PFOTEN zu Besuch beim einst «einsamsten Elefanten der Welt» (Bild: Tierschutzorganisation Vier Pfoten)
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    VIER PFOTEN zu Besuch beim einst «einsamsten Elefanten der Welt» (Bild: Tierschutzorganisation Vier Pfoten)
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    VIER PFOTEN zu Besuch beim einst «einsamsten Elefanten der Welt» (Bild: Tierschutzorganisation Vier Pfoten)
2022-08-24 10:10:07
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Quelle: Tierschutzorganisation Vier Pfoten

Zürich, 24. August 2022 – Mit der bisher schwierigsten Rettungsmission in der Geschichte von VIER PFOTEN ging 2020 der Transport des Elefantenbullen Kaavan über die Bühne und sorgte für internationale Medienaufmerksamkeit, wie die Tierschutzorganisation Vier Pfoten berichtet.

In einer spektakulären Aktion rettete das Team aus Veterinärmedizinern unter der Leitung von Doktor Amir Khalil den 38-jährigen Elefanten aus einem heruntergekommenen Zoo in Pakistan und brachte ihn in das Cambodia Wildlife Sanctuary in Siem Reap. Nun besuchten die ehemaligen Retter – allen voran Doktor Khalil – den Elefantenbullen.

Begrüsst wurden sie, wie es sich für alte Elefanten-Freunde gehört, mit erhobenem Rüssel. Sehr zur Freude von Khalil, der von diesem emotionalen Wiedersehen gerührt, und von der Gedächtnisleistung der Elefanten ein weiteres Mal erstaunt ist.VIER PFOTEN Tierarzt Doktor Amir Khalil erinnert sich an die Rettungsmission 2020: «Das war einer der denkwürdigsten Momente in meinem Leben.

Bevor ich heute hierher kam, habe ich mir oft überlegt, wie Kaavan reagieren wird, wenn wir uns wiedersehen und ob er mich wiedererkennen wird.» Und genau das war der Fall. «Als ich mich ihm näherte, konnte ich gleich sehen, dass es ihm viel besser geht, als bei unserem letzten Treffen vor 18 Monaten.» Kaavan schaute Khalil in die Augen, dann hob er plötzlich seinen Rüssel, genau so, als wollte er einen alten Freund begrüssen.

«Ich konnte nicht anders, als ihm das gleiche Lied vorzusingen, das ich damals vor meiner Abreise gesunden habe: My Way von Frank Sinatra», sagt Khalil und lächelt.Auch Josef Pfabigan, CEO von VIER PFOTEN, sei begeistert: «Es sei grossartig zu sehen, dass es Kaavan so gut geht. Alle, die dazu beigetragen haben, können stolz darauf sein, ihm dieses Leben ermöglicht zu haben.» Für andere Tiere in Gefangenschaft müsse jedoch noch viel getan werden.

VIER PFOTEN werde sich weiterhin für diese Tiere einsetzen. «Ebenso werden wir die politische Arbeit fortsetzen, denn der Zusammenhang zwischen politischen Entscheidungen, Tierschutz und Menschen muss immer wieder aufgezeigt werden», sagt Pfabigan.Kaavan kam 1985 als Geschenk aus Sri Lanka nach Pakistan.

Von 1990 an lebte er mit seiner Partnerin Saheli zusammen, doch seit ihrem Tod im Jahr 2012 fristete Kaavan ein einsames Dasein als letzter asiatischer Elefant in Gefangenschaft in Pakistan. Im Mai 2020 entschied der Oberste Gerichtshof von Islamabad, dass alle im Zoo von Islamabad lebenden Tiere in Tierschutzzentren umgesiedelt werden müssen.

Dies führte danach zur Rettung von Kaavan und 38 weiteren Tieren, die VIER PFOTEN in artgerechte neue Heimatorte vermittelte.Um Kaavans Transfer vorzubereiten, musste das VIER-PFOTEN-Team mit ihm das sichere und stressfreie Ein- und Aussteigen in und aus der Transportkiste über mehrere Wochen üben. Doktor Khalil wandte auch kreative Methoden an, um Kaavan zu beruhigen, indem er dem Elefanten ein Ständchen mit Frank Sinatras «My Way» vorsang.

Weltweit wurde bisher nur eine Handvoll erwachsener Elefanten per Flugzeug umgesiedelt. Für VIER PFOTEN war es der erste Elefanten-Flugtransfer.Fotos dürfen kostenfrei verwendet werden.

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