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Das Bauprojekt Ausbildungszentrum wird zur Realisierung an die Schaffhauser Gebäudeversicherung übergeben

  • Das Bauprojekt Ausbildungszentrum wird zur Realisierung an die Schaffhauser Gebäudeversicherung übergeben
    Das Bauprojekt Ausbildungszentrum wird zur Realisierung an die Schaffhauser Gebäudeversicherung übergeben (Bild: Kanton Schaffhausen)
2022-09-30 09:54:02
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Das gemeinsame Ausbildungszentrum für die Feuerwehr und den Zivilschutz in Beringen ist einen Schritt weiter, wie der Kanton Schaffhausen schreibt.

Nachdem das überarbeitete Vorprojekt abgeschlossen wurde, könne das Projekt in den kommenden Wochen an die Gebäudeversicherung des Kantons Schaffhausen übergeben werden, welche das Projekt als Investor realisiert.   Im August 2020 sagten die Stimmberechtigten des Kantons Schaffhausen Ja zu einem neuen gemeinsamen Ausbildungszentrum für die Feuerwehr und den Zivilschutz.

Entstehen solle dieses auf dem Areal des Kantonalen Elektrizitätswerkes (EKS) in Beringen zusammen mit dem neuen Feuerwehrmagazin des Wehrverbands Oberklettgau. Geplant sei ein Kopfbau, in dem alle Büros, Schulungsräume, Führungsräume der Kantonalen Führungsorganisation, Sozialräume und eine gemeinsame Aula Platz finden sollen.

Flankiert werden solle dieser durch zwei zweigeschossig befahrbare Fahrzeughallen. Nach dem Urnengang im Jahr 2020 wurde das Projekt mit Hilfe der zukünftigen Nutzer im Hinblick auf ein Planverfahren verfeinert.

Während dieser Zeit änderten sich einige Rahmenbedingungen. Beispielsweise führten neue hygienische Vorgaben zu zusätzlichen Raumanforderungen für den Wehrdienstverband Oberklettgau und die Kantonale Feuerpolizei.

Zudem änderten sich auch die rechtlichen Vorgaben in Bezug auf die Nachhaltigkeit. Aufgrund all dieser externen Einflüsse mussten das bestehende Raumprogramm und die betrieblichen Abläufe überarbeitet werden.

Auch die daraus zu erwartenden Mehrkosten waren zu quantifizieren und zuzuordnen. Dieser Prozess konnte in den letzten Wochen abgeschlossen werden.

  Das Projekt werde nun vom Kantonalen Hochbauamt an die Gebäudeversicherung des Kantons übergeben, welche das Ausbildungszentrum als Investor realisieren wird. Der entsprechende Übergabevertrag befindet sich in Prüfung und dürfte in den kommenden Wochen abgeschlossen werden.

Auch der Kauf der benötigten Parzelle durch die Gebäudeversicherung des Kantons Schaffhausen von der EKS solle noch dieses Jahr über die Bühne gehen. In Kürze seien damit alle Voraussetzungen geschaffen, um das Vorhaben weiter voranzutreiben.

Gemäss aktueller Planung sollte der Bezug des neuen Ausbildungszentrums im Jahr 2026 erfolgen.   Werkhof Beringen werde ausserhalb des Areals realisiert Der Gemeinderat von Beringen sei sehr erfreut, dass das gemeinsame Ausbildungszentrum realisiert wird.

«Wir seien überzeugt, dass alle Projektbeteiligten von Synergien profitieren», sagt Gemeindepräsident Roger Paillard. Die vorgesehene Inbetriebnahme im August 2026 sei zwar später als angestrebt; der vorliegende Zeitplan erlaube nun aber die Weiterentwicklung des Areals Zelg, wo der Wehrdienstverband derzeit untergebracht ist, ernsthaft in Angriff zu nehmen.

  Ursprünglich war im Rahmen des Projekts Ausbildungszentrum auch geplant, den Werkhof der Gemeinde Beringen dauerhaft auf dem Areal der EKS anzusiedeln. Allerdings haben in den letzten fünf Jahren der Platzbedarf sowohl von Seiten EKS wie auch von Seiten des Werkhofs der Gemeinde Beringen zugenommen, weshalb für den Werkhof Beringen eine andere Lösung gefunden werden muss.

Der Beringer Gemeinderat habe deshalb eine Machbarkeitsstudie für einen Neubau an unterschiedlichen Standorten in Auftrag gegeben und prüft parallel dazu den Kauf von geeigneten, bestehenden Liegenschaften. Nach Abschluss der Abklärungen werde der Gemeinderat dem Parlament eine entsprechende Vorlage unterbreiten.    Wertvolle Synergien für den Wehrverband Oberklettgau Der Wehrdienstverbandes Oberklettgau WVO zeigt sich ebenfalls sehr erfreut, dass das geplante Ausbildungszentrum nun endlich in die Realisierungsphase übergehen kann.

«Für den WVO, aber auch für die gesamte Bevölkerung des Oberklettgaus sei dieses Zentrum sehr wichtig, denn schliesslich geht es im Ernstfall darum, Leben zu retten und Schäden minimal zu halten», sagt Fredy Kaufmann, Präsident der Verbandskommission WVO. Künftig befinden sich alle Fahrzeuge, Gerätschaften, Garderoben und ein Ausbildungsplatz an einem Ort, der professionell und den übergeordneten Anforderungen entsprechend eingerichtet ist.

Die Ausbildungsmöglichkeiten werden so deutlich verbessert. Die gemeinsame Nutzung des Gebäudes mit der Feuerpolizei bringt wertvolle Synergien im Betrieb, bei der Ausstattung, sowie der Ausrüstung.

So können Kosten gespart werden. Weiter dürfte die gegenseitige Nähe in der Übungspraxis als auch im Ernstfall einen nicht zu unterschätzenden Mehrwert bedeuten..

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