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60 Millionen Euro für grenzüberschreitende Projekte

  • 60 Millionen Euro für grenzüberschreitende Projekte
    60 Millionen Euro für grenzüberschreitende Projekte (Bild: Kanton Schaffhausen)
2022-09-30 10:54:02
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Wer ein grenzüberschreitendes Projekt vorantreibt, kann sich für finanzielle Unterstützung bei Interreg Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein bewerben, wie der Kanton Schaffhausen mitteilt.

Dafür stehen insgesamt 60 Millionen Euro bereit. Diese Woche haben die Programmpartner Schweiz, Vorarlberg, Baden-Württemberg, Bayern und Liechtenstein die sechste Förderperiode bis 2027 lanciert.

Für den Kanton Schaffhausen stellt Interreg ein wichtiges Instrument für die Zusammenarbeit mit den Grenzregionen dar.   Mit dem Interreg-Programm Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein (Interreg ABH) werden zwischen Schweiz, Vorarlberg, Baden-Württemberg, Bayern und Liechtenstein grenzüberschreitende Projekte in den Bereichen Innovation, Digitalisierung, Umwelt, Gesundheit, Bildung, Kultur, Tourismus und Mobilität gefördert.

In der neuen Förderperiode bis 2027 stehen dafür insgesamt 60 Millionen Euro zur Verfügung. 47,5 Millionen Euro spricht die Europäische Union (EU), rund 12 Millionen Euro stellen der Bund und die Kantone zur Verfügung.

Beteiligt seien die Kantone Schaffhausen, Aargau, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Glarus, Graubünden, St.Gallen, Thurgau und Zürich.   Für den Kanton Schaffhausen, wie auch für die anderen beteiligten Kantone, sei die Zusammenarbeit mit der Grenzregion von grosser Bedeutung.

Interreg sei dabei ein konkretes Instrument, um Projekte umzusetzen, Kooperationen zu stärken und gemeinsame Potenziale zu erschliessen. Für das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) sei das Engagement der Grenzregionen wesentlich für die guten Beziehungen zwischen der Schweiz und ihren Nachbarstaaten.

Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Rahmen von Interreg leistet dabei einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verflechtung. Zudem trägt Interreg auf Schweizer Seite über die Neue Regionalpolitik zur regionalwirtschaftlichen Entwicklung der Grenzregionen bei.

  Gestern Donnerstag wurden die ersten 43 beim Programm eingereichten Projekte vom Interreg Lenkungsausschuss, dem Entscheidungsgremium von Interreg ABH, beraten. An 35 davon sei die Schweiz und an 5 der Kanton Schaffhausen beteiligt.

  So bewirbt man sich um Interreg-Fördergelder: Interreg-Projekte müssen eine grenzüberschreitende Partnerstruktur haben und eine Wirkung im Programmgebiet aufweisen. Projektinteressenten können sich bei der Interreg Netzwerkstelle Ostschweiz melden unter interregabh@sg.ch oder sich auf der Website https://www.interreg.org/  informieren. .

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