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Das Energieförderprogramm 2024 wird an technologische Entwicklungen angepasst

Der Kanton Schaffhausen verfügt über ein erfolgreiches Energieförderprogramm

Das Energieförderprogramm 2024 wird an technologische Entwicklungen angepasst
Das Energieförderprogramm 2024 wird an technologische Entwicklungen angepasst (Bild: Kanton Schaffhausen)

2024-02-16 11:54:02
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Der Kanton Schaffhausen verfügt über ein erfolgreiches Energieförderprogramm, wie der Kanton Schaffhausen meldet.

Dieses werde jährlich überarbeitet und an neue technologische Entwicklungen sowie Marktveränderungen angepasst. Ziel sei es, dass jeder Förderfranken zu einer möglichst grossen Energieeinsparung (Energiewirkung) und CO2-Reduktion führt.

  Im Förderprogramm 2024 seien nur wenige Änderungen enthalten. Da sich Wärmepumpen beim Heizungsersatz allmählich durchsetzen, werde der Förderbeitrag auf 3`000 Franken reduziert.

Ebenso setzen sich Batteriespeicher für Solarstromanlagen am Markt durch. Der Förderbeitrag werde aus diesem Grund neu auf 1`000 Franken festgelegt.

Im Rahmen eines Pilotversuchs werden bidirektionale Ladestationen neu ins Förderprogramm aufgenommen und mit Beiträgen von 1`000 Franken pro Anlage unterstützt. Damit könne das Elektroauto als Stromspeicher für die Solarstromanlage genutzt werden.

Die Anlagenbesitzer leisten so einen wichtigen Beitrag an den Ausgleich von Schwankungen in der Stromerzeugung durch witterungsabhängige Quellen wie Sonne und Wind.   Im Jahr 2023 wurden weniger Fördergesuche eingereicht als im Vorjahr Im vergangenen Jahr wurden 1`005 Förderzusagen gemacht.

Gegenüber dem Vorjahr seien das 252 bewilligte Gesuche weniger. Am meisten Gesuche (319) wurden letztes Jahr in der Förderkategorie Batteriespeicher von Solarstromanlagen bewilligt.

176 Förderzusagen wurden für Wärmepumpenanlagen ausgestellt. Für Anschlüsse an Wärmenetze konnten 159 Gesuche bewilligt werden.

Wenn alle bewilligten Projekte umgesetzt werden, können dadurch Investitionen in Höhe von fast 45 Millionen Franken ausgelöst werden.   Die Energiewirkung des Förderprogramms erhöht sich im Jahr 2023 Die Massnahmen, die mit Hilfe der Förderung realisiert werden können, haben ein CO2-Reduktionspotential von 11`820 t.

Dieser Wert sei deutlich höher als im Vorjahr (8`100 t). Somit konnte die Wirkung des Förderprogramms im letzten Jahr gesteigert werden.

Die erhöhte Wirkung des Förderprogramms sei vor allem auf die Förderzusagen an sieben grosse Wärmenetzprojekte zurückzuführen.   Das Energieförderprogramm sei ein wichtiges Instrument der Energie- und Klimapolitik Im Jahr 2022 wurden fast 57 % aller Wohngebäude mit fossilen Energiequellen (Heizöl und Gas) beheizt.

Um das Klimaziel Netto-Null bis 2050 zu erreichen, gilt es, die Gebäude einerseits energieeffizient zu machen und andererseits die fossilen Heizungen durch erneuerbare Systeme zu ersetzen. Hier setzt das Energieförderprogramm an, indem es finanzielle Anreize zur Förderung der Energieeffizienz und von erneuerbaren Energien vorsieht.

Der Bund beteiligt sich über Einnahmen aus der CO2-Abgabe am Förderprogramm. Der Restbetrag werde aus kantonalen Mitteln finanziert.

  Das aktuelle Förderprogramm des Kantons Schaffhausen sei auf der Homepage unter https://sh.ch/foerderprogramm einsehbar. Über das zielgerichtete Vorgehen bei energetischen Sanierungen und die Fördermöglichkeiten informieren auch die Energiefachleute Schaffhausen, die im Auftrag des Kantons Energieberatungen anbieten, neutral und produktunabhängig (https://energiefachleute-schaffhausen.ch).   .

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