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Erfolgreiche Probefahrten Elektromobilität in Schaffhausen

Erfolgreiche Probefahrten Elektromobilität in Schaffhausen
Erfolgreiche Probefahrten Elektromobilität in Schaffhausen (Bild: Kanton Schaffhausen)

2021-07-08 08:54:02
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Stadt und Kanton haben die Bevölkerung im Frühjahr zum Testen von Elektrofahrzeugen eingeladen, wie der Kanton Schaffhausen mitteilt.

61 % der Teilnehmenden bewerten nach einer Probefahrt die Elektromobilität positiver. Diesen erfreulichen Wert zeigt eine Befragung nach Abschluss der durchgeführten Testaktion.

  Mit dem Ziel, die Elektromobilität selber zu erleben und Vorurteile abzubauen, habe der Kanton und die Stadt Schaffhausen in diesem Frühjahr zu Probefahrten mit Elektrofahrzeugen eingeladen. Diese Möglichkeit wurde rege genutzt, die verfügbaren Termine waren nahezu komplett ausgebucht.

Insgesamt haben 210 Personen 340 Probefahrten unternommen. Der Organisator habe im Nachgang eine Online-Befragung durchgeführt.

Die Resultate liegen nun vor.   Elektrofahrzeuge überzeugen die Testpersonen Positiv von den Elektrofahrzeugen überrascht waren 72 % der Umfrageteilnehmenden, für weitere 24 % entsprachen die Elektrofahrzeuge den Erwartungen.

Die Einstellung zur Elektromobilität habe sich bei 61 % positiv, bei 36 % habe sich die Einstellung nicht verändert. Gleichviele Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben angegeben, spätestens beim nächsten Autokauf ein Elektrofahrzeug zu erwerben.

  Seit Januar 2021 fördert der Kanton mit einer Umstiegsprämie in Höhe von 2`000 Franken die Elektromobilität. Für rund 50 % der Befragten werde diese den Kaufentscheid positiv beeinflussen.

Die Umstiegsprämie habe somit einen positiven Effekt auf den Erwerb von Elektrofahrzeugen. Das Ziel der Sensibilisierung der Bevölkerung wurde erreicht.

Die Testaktion könne somit als Erfolg gewertet werden. Es laufen bereits Abklärungen, diese Aktion zu wiederholen.

  Handlungsbedarf aufgezeigt Die Umfrage habe jedoch auch ergeben, dass für viele Personen die Anschaffung eines Elektrofahrzeugs zurzeit noch unrealistisch ist, da eine Lademöglichkeit zu Hause fehlt. Diese befragten Personen wohnen in Mehrfamilienhäusern und seien deshalb für die Installation einer Ladestation auf den Vermieter oder auf die anderen Stockwerkeigentümer angewiesen.

Laternenparker haben ebenfalls Schwierigkeiten, geeignete Lademöglichkeiten für regelmässige Ladungen zu finden. Sowohl die Stadt wie auch der Kanton haben dies erkannt und seien an der Erarbeitung von Lösungen.

So plant die Stadt mit Unterstützung des Kantons ein Pilotprojekt zur Verbesserung der Ladeinfrastruktur für Personen, die ihr Fahrzeug im öffentlichen Raum in Quartieren parkieren. Zudem sei der Kanton an der Erarbeitung von Informationsmaterial zum Aufbau von Ladeinfrastruktur in Mehrfamilienhäusern. .

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