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Neuer Massnahmenplan Geriatrie und Demenz 2022-2025


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2021-10-29 14:05:07
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Quelle: Kanton Thurgau

Der Regierungsrat des Kantons Thurgau hat heute den Massnahmenplan Geriatrie und Demenz für die nächsten vier Jahre präsentiert, wie der Kanton Thurgau meldet.

Bewährte Strukturen werden gezielt weiter auf- und ausgebaut. Jeder Bezirk erhält neu eine kantonale Fachstelle Alter.

Ein Fokus werde auf die Vernetzung und Zusammenarbeit in Richtung der integrierten Versorgung sowie auf Angebote für pflegende Angehörige gelegt.Bis zum Jahr 2035 werde sich die Zahl der Menschen im Alter von 80 Jahren und mehr gegenüber 2019 verdoppeln. Chronische und Mehrfacherkrankungen wie auch die verschiedenen Formen von Demenz nehmen zu und bedingen angepasste medizinische, pflegerische und sozial unterstützende Massnahmen.

Gleichzeitig sollen die Chancen genutzt werden, dass ältere Menschen länger im gesellschaftlichen Leben aktiv bleiben und ihre Kompetenzen und zeitlichen Ressourcen zum Wohl der Gesellschaft und der Familie einsetzen. Im Jahr 2016 wurden mit dem Geriatrie- und Demenzkonzept 2016-2020 aus einem breit abgestützten Projekt die Grundlagen für eine bedarfsgerechte Gesundheits-versorgung der alten und hochaltrigen Bevölkerung im Kanton Thurgau gelegt. Die Massnahmen wurden ab Frühling 2017 geplant und umgesetzt, bedingt durch die Corona-Pandemie wurden sie vorerst für das Jahr 2021 verlängert. Mit dem Massnahmenplan Geriatrie und Demenz 2022–2025 präsentiert der Regierungsrat nun das Folgeprogramm für die kommenden vier Jahre.

Der Kanton Thurgau unterstützt die weitere Verankerung der bestehenden Angebote und erweitert sie. Die heute nur im Bezirk Arbon bestehende Drehscheibe RegioArbon werde so beispielsweise auf den ganzen Kanton ausgerollt und in eine kantonale Fachstelle Alter umbenannt.

Ein weiterer Fokus werde auf die Vernetzung und Zusammenarbeit in Richtung der integrierten Versorgung sowie auf Angebote für pflegende und betreuende Angehörige gelegt. Schliesslich seien bewusst auch Mittel für innovative neue Projekte eingestellt. Der vorliegende Massnahmenplan Geriatrie und Demenz 2022-2025 sieht Gesamtausgaben von 11.5 Millionen Franken für vier Jahre vor.

Da ein Grossteil der Massnahmen über die Regelfinanzierung, insbesondere aus dem Krankenversicherungsgesetz, getragen werde und bestehende Rückstellungen aufgelöst werden, beantragt der Regierungsrat dem Grossen Rat einen Objektkredit in der Höhe von 2.2 Millionen Franken, der im Rahmen des Budgets 2022 dem Grossen Rat zur Genehmigung vorgelegt wird. Tel. work+41 58 345 11 11 verwaltungNULL@tg.ch Kanton Thurgau auf Facebook Kanton Thurgau auf Twitter Kanton Thurgau auf Instagram www.tg.ch.

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