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Vorlage zur Teilrevision des Einführungsgesetzes zum Berufsbildungsgesetz


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2021-11-10 09:54:02
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Der Regierungsrat unterbreitet dem Kantonsrat eine Vorlage zur Teilrevision des Einführungsgesetzes zum Berufsbildungsgesetz, wie der Kanton Schaffhausen schreibt.

Ziel ist, bei den Studiengeldbeiträgen eine Gleichstellung von Studierenden der Höheren Fachschulen (HF) im Kanton Schaffhausen unabhängig ihres Wohnortes zu ermöglichen. Konkret solle dem Regierungsrat im Falle eines Fachkräftemangels und bei Vorliegen eines öffentlichen Interesses die Kompetenz in bestimmten Berufsfeldern erteilt werden, für Bildungsgänge an den HF im Kanton Schaffhausen auf die Erhebung von Vollkosten deckenden Studiengeldern für Studierende mit Wohnsitz im Ausland verzichten zu können.

Damit werde die heutige Praxis, wonach bei diesen Schulen bei Bildungsgängen mit Fachkräftemangel den Studierenden mit Wohnsitz im Ausland gleich wie den inländischen Studierenden ein reduziertes Studiengeld gewährt wird, gesetzlich verankert. Aktuell erfüllt der Studiengang HF Pflege am BBZ Schaffhausen die beiden Kriterien.

Dieser Studiengang trägt zur Sicherstellung von genügend Fachpersonal im Pflegebereich bei.   Die Förderung der Ausbildung in den Pflegeberufen und in weiteren Berufen des Gesundheitswesens zur Linderung der absehbaren Personalengpässe in den Spitälern, Heimen und Spitexdiensten sei ein Schwerpunktziel des Regierungsrates.

Die Zahl der Auszubildenden und Studierenden Pflege sei zu steigern. Bereits heute stammt ein Grossteil des Pflegepersonals in den Spitälern Schaffhausen, aber auch in den Heimen und den Spitexorganisationen aus dem Ausland, insbesondere aus Deutschland.

Der Kanton Schaffhausen sei zur Deckung des Fachpersonalbedarfs im Gesundheitswesen auf dieses Personal angewiesen. Die Auszubildenden der HF Pflege stehen alle in einem Anstellungsverhältnis zu einem Arbeitgeber im Kanton Schaffhausen.

Wegen der im Vergleich zum benachbarten Ausland attraktiven Lohn- und Arbeitsbedingungen nimmt ein Grossteil der Absolventen beziehungsweise Absolventinnen nach der Ausbildung eine Arbeitsstelle in der Schweiz an. Dieses Personal selbst auszubilden, sei demnach auch im ureigenen Interesse des Kantons Schaffhausen.

Im Vergleich zur aktuellen Situation ergeben sich keine direkten finanziellen Auswirkungen. Die Gesetzesrevision sei nach Ansicht der Regierung ein wichtiger und dringend nötiger Beitrag zur Sicherung von ausreichend qualifiziertem Fachpersonal im Pflegebereich..

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