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Spot an für das gläserne Museumsjahr

  • Spot an für das gläserne Museumsjahr
    Spot an für das gläserne Museumsjahr (Bild: Kanton Thurgau)
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    Spot an für das gläserne Museumsjahr (Bild: Kanton Thurgau)
2022-01-25 14:05:07
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Quelle: Kanton Thurgau

Glas ist allgegenwärtig – sei es als Behältnis für Eingemachtes, zur Lichtdurchflutung von Wohnungen, als Trinkgefäss oder zur Herstellung von Kunst und Schmuck, wie der Kanton Thurgau ausführt.

Die Menschheit arbeitet seit Jahrhunderten mit diesem Werkstoff, bereits die alten Ägypter machten sich ihn zunutze. Dieses Jahr verschreibt sich das Historische Museum Thurgau voll und ganz dem Glas und beleuchtet mit dem Themenjahr «Glas & Gloria.

Fensterkunst im Thurgau» all seine Facetten. An Luxus denkt heute niemand mehr, wenn es um Glas geht. Ganz anders in früheren Zeiten, wie der Blick in die Geschichte zeigt.Wappenscheiben, Fensterstiftungen und Allianzgläser – im 16. und 17. Jahrhundert leistet sich die gesellschaftliche Elite prächtige Kunstwerke aus Glas, um mit ihrem Reichtum zu protzen und sich zu inszenieren.

Heute seien die historischen Glasmalereien vor allem grosse Kunst, auch wenn sie in Museen meist ein Mauerblümchen-Dasein fristen. Nicht so im Historischen Museum Thurgau.

Das Haus rückt dieses Jahr die kostbaren und bunt leuchtenden Glasfenster im Schloss Frauenfeld ins Rampenlicht und rollt ihnen den gebührenden roten Teppich aus.Frauen, die ihre Väter an die Leine nehmen, Burgherren, die ihre Gattinnen vom Turm stossen und wilde Naturgestalten, die Frauenfelds Wappen hüten – die Glasscheiben im Schloss Frauenfeld sehen nicht nur prächtig aus, sie bergen auch unglaubliche Geschichten über Heldentum und Liebe, Machtkämpfe und Angeberei. Die betörendsten dieser Storys erzählen Tanja Gräuel, Sascha De Facto und Fabian Liebeskind – drei fiktive Erzählgenies – auf der neuen, frisch-frechen Audiotour «Ach, du Scheibe!» im Schloss Frauenfeld.Im Veranstaltungsprogramm zum Themenjahr vertiefen Vorträge, Museumshäppli und Podien kulturelle, politische und gesellschaftliche Aspekte rund um den Werkstoff Glas – von der archäologischen Perle über das Scheibenrecycling im Mittelalter bis hin zum gläsernen Bürger des 21. Jahrhunderts und Fragen rund um moderne Architektur.

Für Kinder, Erwachsene, Schulen und Gruppen bietet das Museum ein Füllhorn voll attraktiver Angebote.Auch auf globalem Parkett spielt Glas heuer die erste Geige: Die UNO habe 2022 zum Internationalen Jahr des Glases erklärt. Einen gewichtigen Beitrag steuert das vom Kanton Thurgau geförderte wissenschaftliche Projekt «Die Glasmalereien vom Mittelalter bis 1930 im Thurgau» bei.

Realisiert vom Vitrocentre Romont seien die Glasmalereien im Kanton künftig in einer Publikation und über vitrosearch.ch der Öffentlichkeit zugänglich. Glasklar scheint eine Sache zu sein: Am Thema Glas kommt dieses Jahr niemand vorbei.Sämtliche Informationen zu «Glas & Gloria.

Fensterkunst im Thurgau» finden sich auf www.historisches-museum.tg.ch. Der Audioguide im Schloss Frauenfeld eignet sich ab 12 Jahren, dauert 45 Minuten und kostet 5 Franken. Der Museumseintritt sei frei.

Der neue Hörguide enthüllt faszinierende Geschichten auf und hinter den historischen Scheiben. (Copyright: Karin Bischof)  .

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