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Bevölkerungswachstum im Kanton Schaffhausen wieder angestiegen

  • Bevölkerungswachstum im Kanton Schaffhausen wieder angestiegen
    Bevölkerungswachstum im Kanton Schaffhausen wieder angestiegen (Bild: Kanton Schaffhausen)
2022-03-02 10:54:02
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Die Wohnbevölkerung des Kantons Schaffhausen ist im Jahr 2021 um 1,1 Prozent ge-wachsen, wie der Kanton Schaffhausen berichtet.

Ende 2021 zählte der Kanton Schaffhausen 84`094 Einwohnerinnen und Einwohner. Damit liegt das Bevölkerungswachstum des Kantons Schaffhausen im Jahr 2021 über dem Niveau der Vorperiode 2019 bis 2020 (+ 0,9 Prozent).

Ende 2021 haben 84`094 Personen im Kanton Schaffhausen gelebt. Die Bevölkerung nahm um 928 Personen oder 1,1 Prozent zu.

Ende 2021 wohnten 424 Schweizerinnen und Schweizer (+0,7 Prozent) sowie 504 Ausländerinnen und Ausländer (+2,3 Prozent) mehr im Kanton Schaffhausen als 2020. Insgesamt besassen 61`702 Personen die Schweizer und 22`392 Personen eine ausländische Staatsangehörigkeit. Der Ausländeranteil beträgt Ende 2021 26,6 Prozent und habe sich damit gegenüber dem Vorjahresvergleich leicht erhöht (2020 = 26,3 Prozent).

Die Zusammensetzung der ausländischen Wohnbevölkerung veränderte sich nur marginal: Die grösste Bevölkerungsgruppe1 stammte mit 6`584 Personen respektive 30 Prozent nach wie vor aus Deutschland. An zweiter Position folgte Italien mit 11,4 Prozent, an dritter und vierter Stelle Nordmazedonien und Kosovo mit 7,2 respektive 6,5 Prozent.

Veränderung im 5-Jahres Vergleich Die höchste Wachstumsrate bei den Gemeinden im 5-Jahres Vergleich (2016 - 2021) wiesen die Gemeinden Büttenhardt (+20,1 Prozent), Neunkirch (+14,4 Prozent) auf, gefolgt von Bargen (+10,3 Prozent), Beringen (+9,6 Prozent) und Löhningen (+9,1 Prozent). Bevölkerungsstruktur Im Kanton Schaffhausen seien knapp 19 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner unter 20 Jahre alt.

Die Altersstruktur der ständigen Wohnbevölkerung im Kanton setzt sich insgesamt zusammen aus 18,8 (18,7) Prozent 0 bis 19-Jährigen, 59,3 (59,9) Prozent 20- bis 64-Jährigen, 15,4 (15,3) Prozent 65- bis- 79-Jährigen und 6,4 (6,4) Prozent über 80-Jährigen. Mit einem Anteil von 24,8 Prozent an unter 20-Jährigen weist Stetten den höchsten Anteil in dieser Alters-gruppe aus, gefolgt von Löhningen und Lohn (24,4) und Merishausen (23,5) Prozent.

Den höchsten Anteil im Alter von 20 bis 64 Jahren (69,4 Prozent) weist Bargen auf. Veränderung der Bevölkerungsentwicklung in den letzten fünf Jahren Seit dem Jahr 2016 nahm die Bevölkerung im Kanton Schaffhausen um 4 Prozent zu.

Die Stadt Schaffhausen verzeichnete absolut betrachtet mit + 1`141 Personen den stärksten Bevölke-rungszuwachs. Dagegen weist die Gemeinde Wilchingen ein Minus von 17 Personen auf, was - 1 Prozent der Wohnbevölkerung ausmacht.

Einwohnerzahlen: Die ständige Wohnbevölkerung des Kantons Schaffhausen umfasst alle schweizerischen Staatsangehörigen und die ausländische Bevölkerung mit einer Aufenthaltsbewilligung (Aus-weis B und Ci), einer Niederlassungsbewilligung (Ausweis C), vorläufig Aufgenommene (Aus-weis F), einer Kurzaufenthaltsbewilligung von mindestens 12 Monaten (Ausweis L), Asylsu-chende (Ausweis N), internationale Funktionäre und Diplomaten und Personen mit noch nicht zugeteilten Ausweisen. Nicht gezählt werden die Kurzaufenthalter mit einer unterjährigen Auf-enthaltsdauer, da bei dieser Bevölkerungsgruppe von einer klar begrenzten Aufenthaltsdauer ausgegangen wird.

Die Asylsuchenden, internationale Funktionäre und Diplomaten und nicht Zugeteilte werden seit dem Jahr 2013 zu den Einwohnerzahlen des Kantons gezählt. Bevölkerungserhebungssystem: Die Einwohnerzahlen 2020 wurden wie bereits in den Vorjahren aus dem Gemeinderegister (Geres) gewonnen.

Das Geres Personenregister sei eine Registerharmonisierungslösung für Kantone und erlaubt den zentralisierten Austausch von Personendaten zwischen Gemeinde, Kanton und Bundesstellen. Die Kantone erhalten direkten Zugriff auf die Daten der Gemeinden.

Die Daten werden auf Stufe Kanton konsolidiert, in einem zentralen Register zusammengefasst und dem Volkswirtschaftsdepartement verfügbar gemacht.   Die Statistiken seien unter sh.ch publiziert: Link.

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