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Ukraine

2022-03-03 15:54:01
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Quelle:

Der Ukraine-Konflikt bewegt die Schaffhauser Bevölkerung, wie der Kanton Schaffhausen meldet.

Viele fragen sich, wie sie Kriegsflüchtlinge unterstützen können.   Anlaufstelle Beim Migrationsamt und beim Kantonalen Sozialamt seien zahlreiche Anfragen aus der Zivilgesellschaft eingegangen.

Viele wollen nicht tatenlos zusehen, sondern aktiv helfen. Das Migrationsamt und das Kantonale Sozialamt haben darum für Fragen eine zentrale Anlaufstelle eingerichtet.

Die Anlaufstelle Ukraine sei erreichbar über ukraine@sh.ch oder Telefon 052 632 66 33.    Private Unterbringung Die Aufnahme von Flüchtlingen erfolgt koordiniert durch den Bund. Der Kanton Schaffhausen sorgt dafür, dass die Kapazitäten bereitstehen, falls ukrainische Flüchtlinge entweder direkt oder über eine europaweit koordinierte Verteilung nach Schaffhausen kommen sollten.

Das Kantonale Sozialamt sei für die Unterbringung und Betreuung der vom Bund zugewiesenen Personen zuständig. Die Situation der Flüchtlinge aus der Ukraine werde sehr genau beobachtet.

Eine aktuelle Einschätzung zu den Flüchtlingszahlen aus der Ukraine für die Schweiz sei schwierig.  Der Kanton verfügt über zahlreiche eigene Wohnstrukturen, um Geflüchtete, die vom Bund zugewiesen werden, in die regulären Strukturen aufzunehmen.

Personen, die eine private Unterkunft anbieten wollen, dürfen sich gerne bei der Anlaufstelle Ukraine melden und ihre Daten erfassen lassen. Sollte sich abzeichnen, dass der Kanton auf Privatunterbringungen angewiesen ist, werden die Personen in der Datenbank kontaktiert.

  Schaffhauserinnen und Schaffhausern, die Personen aus der Ukraine ausserhalb des Asylbereichs beherbergen (Bekannte oder Verwandte), steht das kantonale Sozialamt gerne beratend zur Seite.   Einreise Ukrainische Staatsangehörige, die über einen gültigen biometrischen Reisepass verfügen, können für einen bewilligungsfreien Aufenthalt von längstens 90 Tagen in die Schweiz einreisen.

Angesichts des Krieges in der Ukraine werde die bewilligungsfreie Einreise auch dann gewährt, wenn die kriegsbetroffenen ukrainischen Staatsangehörigen keinen biometrischen Reisepass besitzen, ihre ukrainische Staatsangehörigkeit aber auf andere Weise nachweisen können.    Verlängerung des Aufenthalts Ukrainische Staatsangehörige, die sich im Rahmen des bewilligungsfreien Aufenthalts in der Schweiz aufhalten und nicht in ihr Heimatland zurückkehren können, können beim Migrationsamt wie folgt die Verlängerung ihres Aufenthalts beantragen: Sie sprechen beim Migrationsamt vor und ersuchen um Ausstellung eines nationalen Visa (D-Visum). Dabei müssen sie ihren Reisepass vorweisen und ihre Aufenthaltsadresse im Kanton Schaffhausen angeben.

  Familiennachzug Ukrainische Staatsangehörige, die sich in der Schweiz aufhalten und die Heirat mit einer hier aufenthaltsberechtigten Person beabsichtigen, oder die den Familiennachzug beantragen möchten, melden sich bei der Einwohnerkontrolle ihres Aufenthaltsortes an und reichen über diese ein Aufenthaltsgesuch ans Migrationsamt ein.   Familiennachzug   Asyl beantragen Ukrainische Staatsangehörige, die Asyl beantragen möchten, können dies an der Grenze, am Flughafen oder in einem Bundesasylzentrum tun.

  Liste aller Bundesasylzentren (BAZ)   Weitere Informationen zur Asylpraxis der Schweiz   Weitere Informationen Fragen und Antworten des SEM zum Krieg in der Ukraine  .

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