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Ergebnisse «Prix Velo» zeigen Handlungsfelder für den Veloverkehr

2022-05-09 11:05:03
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Quelle: Stadt Schaffhausen

Die Stadt Schaffhausen hat 2021 erneut an der schweizweiten Umfrage zur Velofreundlichkeit teilgenommen, wie die Stadt Schaffhausen schildert.

Pro Velo Schweiz habe Velofahrende dazu aufgerufen, ihre Stadt in Bezug auf verschiedene Punkte zu bewerten. Die Umfrage «Prix Velo» werde alle vier Jahre durchgeführt.

Nun liegen die Ergebnisse vor, die ergänzend zu den bestehenden Planungen und Massnahmen der Stadt Schaffhausen Hinweise zu weiterführendem Handlungsbedarf geben. Das Velofahren boomt.

Sowohl die Veloverkaufszahlen als auch die geradelten Kilometer steigen stetig. Pro Velo Schweiz führt alle vier Jahre eine Umfrage bei Velofahrenden in Städten und Agglomerationen durch.

Die Ergebnisse liefern Hinweise, was es braucht, damit mehr Menschen mehr Velo fahren. Auch zeigen die Umfrageresultate die Entwicklung über die Zeit und im Vergleich mit anderen Städten auf.

Für die zwischen September 2021 und November 2021 durchgeführte Umfrage konnten in Schaffhausen 265 Beurteilungen von insgesamt 290 Teilnehmenden berücksichtigt werden. Das Ergebnis für die Stadt Schaffhausen fällt 2021 im Vergleich zu 2017 insgesamt schlechter aus.

Die Durchschnittsnote aller beurteilten Kategorien fiel von 3.7 auf 3.5. Von den einzelnen Kategorien werde das Verkehrsklima am besten bewertet (4.1). Am schlechtesten schneidet die Kategorie Komfort ab (2.9), die und andere Beurteilungen zur Abstimmung von Verkehrsampeln, Umfahrung von Baustellen und Velomitnahme im öffentlichen Verkehr umfasst.

Die Ergebnisse bestätigen, dass auf Stadtgebiet Handlungsbedarf zur Verbesserung der Infrastruktur für den Veloverkehr besteht. Die Stadt habe dies bereits erkannt, und ein «lückenloses Velonetz» bildet einen der neun Schwerpunkte des Gesamtverkehrskonzepts (GVK) 2020. Zahlreiche kleinere Massnahmen wie breitere Velostreifen, die Öffnung von Einbahnstrassen für Velofahrende, die Einführung der Möglichkeit für Velos bei Rot rechts abzubiegen und spezielle Aufstellbereiche bei Lichtsignalanlagen wurden in den vergangenen Jahren umgesetzt.

Entsprechend schneidet die Aussage zur wahrgenommen allgemeinen Verbesserung in den letzten Jahren leicht besser ab als bei der letzten Umfrage. Grössere Infrastrukturprojekte für den Veloverkehr verzögern sich aber aus verschiedenen Gründen und die Ablehnung der weiteren Planung des Duraduct an der Urne habe die Ergebnisse der im Zeitraum dieser Volksabstimmung durchgeführten Umfrage möglicherweise negativ beeinflusst.

Veloverkehr solle bis 2030 verdoppelt werdenDamit das vom Grossen Stadtrat und vom Stadtrat festgehaltene Ziel zur Verdoppelung des Veloverkehrs von 2020-2030 erreicht werden kann, habe der Stadtrat Ziele und Massnahmen im GVK 2020 festgehalten. Zur Förderung der Nutzung des Velos als flächeneffizientes und umweltfreundliches Verkehrsmittel und damit auch zur Entlastung der Strassen seien sichere und direkte Veloverbindungen wichtig.

Die Stadt Schaffhausen sei auf verschiedenen Ebenen aktiv, um diese Ziele zu erreichen, und andere werde der Strassenrichtplan basierend auf einem Konzept für Velorouten aktualisiert und bei Infrastrukturprojekten im Rahmen der Agglomerationsprogramme werden die Bedürfnisse aller Verkehrsträger und somit auch des Veloverkehrs von Beginn weg berücksichtigt. Weiter sollen die Möglichkeiten zur Veloparkierung, insbesondere in der Altstadt verbessert und verschiedene Mängel, die in einer aktuellen Schwachstellenanalyse ermittelt wurden, schrittweise behoben werden.

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