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Zehn Gemeinden erhalten Beitrag für Sportinstallationen

Das Sportamt des Kantons Zürich, das zur Sicherheitsdirektion gehört, kann mit der Jubiläumsdividende der Zürcher Kantonalbank (ZKB) bereits die zweite, konkrete Massnahme zur Sportförderung in den Gemeinden umsetzen: Zehn kleinere Zürcher Gemeinden erhalten einen Beitrag von 25 000 Franken an eine Sportinstallation.

2022-05-16 13:05:07
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Quelle: Kanton Zürich

Zürcherinnen und Zürcher treiben gerne Sport an der frischen Luft, wie der Kanton Zürich meldet.

Sie tun dies am liebsten direkt vor der eigenen Haustür und nutzen die Infrastruktur in der Wohngemeinde. Deshalb habe das kantonale Sportamt mit einem Teil der ZKB-Jubiläumsdividende ein Impulsprogramm zur Förderung von frei zugänglichen Anlagen für den Individualsport (z.B.

Workout Stations, Pumptracks, Skateanlagen) lanciert. Ziel sei es, dass Gemeinden öffentliche Outdoor-Fitnessanlagen oder eine andere frei zugängliche Anlage für den Individualsport erstellen.

Pro Gemeinde werde ein Beitrag von 25`000 Franken ausgerichtet. Wichtigste Kriterien für die Projekteingaben waren, dass die Anlage öffentlich zugänglich und gut erreichbar ist.

Zudem war Bedingung, dass die Wünsche und Bedürfnisse der Bevölkerung bei der Ausarbeitung des Projekts berücksichtigt werden. Bewerben konnten sich Gemeinden mit weniger als 10`000 Einwohnerinnen und Einwohnern.Bis Ende März haben 27 Gemeinden ihre Projekte eingereicht.

Aus allen Eingaben habe Sportminister Mario Fehr zusammen mit dem Sportamt eine qualitative Auswertung vorgenommen und zehn Gemeinden auserkoren: Dachsen (Mehrgenerationenpark mit Street Workout Anlage), Dänikon (Mountainbike Trail), Elgg (Skaterpark), Embrach (Funpark mit Street Workout und Pumptrack Anlage), Fehraltorf (Pumptrack), Feuerthalen (Street Workout Anlage), Kilchberg (Mehrgenerationenpark mit Street Workout Anlage und Skaterpark), Rorbas (Skaterplatz), Pfungen (Vita-Parcours) und Zell (Pumptrack mit Bowl) gehören zu den glücklichen Gewinnerinnen. «Einmal mehr haben wir festgestellt, dass die Gemeinden die Sportbedürfnisse ihrer Bevölkerung sehr hoch werten und ein grosses Verständnis für die Anliegen von Jugendlichen entwickelt haben», sagt Sportminister Mario Fehr.

«Es sei beeindruckend zu sehen, wie die Gemeinden ihre Einwohnerinnen und Einwohner bei der Projektentwicklung miteinbezogen haben.»Das Sportamt unterstützt auch weiterhin den Bau und die Erneuerung von Sportanlagen, die dem Jugend- und Breitensport dienen. Gemeinden, die im Rahmen der ZKB-Jubiläumsdividende nicht berücksichtigt werden konnten, können beim Sportamt ordentliche Beiträge aus dem Sportfonds für die Umsetzung ihrer Projekte beantragen.

 Die Gemeinde schafft einen generationenübergreifenden Begegnungsort mit unterschiedlichen Funktionen, unter anderem einen Fitness-Bereich für Jung und Alt. Die Street Workout Anlage ergänzt die Spielwiese, das bestehende Beachvolleyballfeld und den Fitness Parcours optimal.

Die Anlage sei öffentlich und für jedermann hindernisfrei zugänglich. Die stark angestiegene Zahl der Mountainbikerinnen und Mountainbiker will Dänikon auf dem Altberg besser kanalisieren.

Deshalb werde ein attraktiver Montainbike-Trail erstellt, der auch die neuen Wanderwege und Waldbesitzer entlastet soll.Das Projekt für einen Skaterpark stammt aus dem Jahr 2019. Damals wurden die Elgger Jugendlichen in Workshops in Zusammenarbeit mit der Jugendverantwortlichen einbezogen. Der Standort sei zentral gelegen, gut einsehbar und für die Bevölkerung gut erreichbar.

Der ehemalige Kinderspielplatz der Sekundarschule werde neu ein auf Jugendliche ausgerichteter Funpark. Dieser besteht aus einer Street Workout Anlage und einem Pumptrack, sei öffentlich zugänglich und werde künftig auch in den Sportunterricht integriert.Die Gemeinde will einen Treffpunkt für die Jugendlichen schaffen und arbeitet bei der Planung und dem Bau eng mit dem neu gegründeten Jugendverein zusammen.

Dieser Verein vertritt die Bedürfnisse der Jugendlichen im Projekt und werde zu einem späteren Zeitpunkt den Unterhalt der Anlage übernehmen. Der neue Outdoor-Fitnesspark werde zu einem Bewegungsort für die Bevölkerung und dient als kreative Trainingsstätte mit Eigengewicht im Sommer und Winter.

Die Anlage befindet sich direkt neben einer Laufroute, der Mehrzweckhalle und dem Sportplatz.Gemeinsam mit den Jugendlichen wurde in einer Gruppe ein Projekt erarbeitet, das eine frei zugängliche Parklandschaft vorsieht, in welcher die Bevölkerung zur Bewegung animiert wird. Der Park werde mit einer Street Workout Anlage, einem Spielplatz und einer Boccia-/Boule-Bahn ergänzt und sei Teil der bestehenden Sport- und Freizeitinfrastruktur.

Geplant sei ein attraktiver Skatepark aus Beton für Jung und Alt, der zentral und direkt an der Töss gelegen ist. Der Park solle nicht nur das Skateboarden, sondern auch das Inline-Skaten, Kickboarden und Trottinett-Fahren ein Erlebnis werden.

Auslöser war die Maturaarbeit sowie eine Petition eines Jugendlichen im Jahr 2020. Das Bedürfnis der schnell gewachsenen Bevölkerung nach Erholung im Freien sei stark gestiegen. Der neue Parcours mit 15 Übungsposten könne von allen Altersgruppen frei genutzt werden und solle einen Beitrag an die Gesundheit und das Wohlbefinden leisten.Auf dem Sandplatz neben dem Fussballclubgebäude, dem Fussballplatz, dem Beachvolleyfeld und dem Tennisplatz entsteht ein Pumptrack für Gross und Klein.

Der erste Pumptrack im Tösstal solle zum Begegnungsort für alle werden..

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