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Stadt verabschiedet Vorlage für den Neubau des Hallenbads der KSS

2022-05-19 12:05:03
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Quelle: Stadt Schaffhausen

Der Stadtrat unterbreitet dem Grossen Stadtrat eine Vorlage für den Neubau des Hallenbades im KSS Freizeitpark Schaffhausen, wie die Stadt Schaffhausen berichtet.

Die Erneuerung sei sowohl aufgrund des Zustands der technischen Anlagen als auch der veränderten Bedürfnisse der Bevölkerung notwendig. Basierend auf einer Machbarkeitsstudie zeigt der Stadtrat in seiner Vorlage auf, wie der Hallenbad-Neubau umgesetzt werden kann.

Das Investitionsvolumen für den geplanten Neubau beträgt 80 Millionen Franken. Nach Abzug aller Fördergelder und Beiträge verbleiben bei der Stadt Investitionen in der Höhe von 31.7 Millionen Franken.

Die Volksabstimmung sei für Frühling 2023 geplant. Der KSS-Freizeitpark Schaffhausen sei heute ein beliebter Sport- und Erholungsort, doch das Hallenbad aus den 60-er Jahren sei in die Jahre gekommen und stark sanierungsbedürftig.

Nachdem der Grosse Stadtrat am 16. Juni 2020 einen Planungskredit für eine Machbarkeitsstudie für einen Neubau bewilligt hat, zeigt der Stadtrat nun in seiner Vorlage auf, wie der Hallenbad-Neubau umgesetzt werden kann. Das Investitionsvolumen liegt bei rund 80 Millionen Franken.

Nach Abzug aller Fördergelder und Beiträge verbleiben der Stadt Investitionen in der Höhe von 31.7 Millionen Franken. Zeitgemässe Attraktivierung des Angebots und verbesserte EnergieeffizienzDas Hallenbad solle massvoll, zeitgemäss und bedarfsgerecht erweitert und attraktiviert werden.

Es solle künftig über ein Schwimmbecken mit acht Bahnen à 25 m (heute 6 Bahnen), ein Lehrschwimmbecken, ein Kursbecken mit Hubboden, ein separates Sprungbecken und einen grosszügigen Kinderplanschbereich verfügen. Auch im neuen Hallenbad sei eine Rutschbahn geplant, welche in ein separates Landebecken führt.

Das neue Warmwasser-Aussenbecken werde verkleinert aber optimiert und attraktiver gestaltet. Im Obergeschoss sei eine Wellness-Anlage mit gestalteter Dachlandschaft vorgesehen.

Der Hallenbad-Neubau umfasst weiter einen zentralen Eingang für alle Angebote der KSS, ein grösseres und von aussen zugängliches Restaurant, eine Tiefgarage, eine neue Technikzentrale sowie Betriebs- und Mietflächen (u.a. Fitness).

Der Neubau werde nach neusten energetischen Standards erstellt. Durch eine kombinierte Technikzentrale für das neue Hallenbad, das Freibad und die Eisbahn werde die Effizienz und die Umweltfreundlichkeit der Anlage verbessert und die durch die Eisproduktion entstehende Abwärme in einem Wärmeverbund optimal genutzt werden können.

Abstimmung 2023, Eröffnung 2029 geplantÜber den Neubau des Hallenbades werde die städtische Stimmbevölkerung voraussichtlich im Frühling 2023 entscheiden. Erst nach der Kreditbewilligung werde ein Architekturwettbewerb durchgeführt und ein konkretes Bauprojekt ausgearbeitet.

Dieses Vorgehen nach dem sogenannten «St. Galler Modell» erlaubt es, dass die demokratische Mitsprache zu einem frühen Zeitpunkt und bevor grosse Summen für die Planung ausgegeben werden, möglich ist.

Die Umsetzung sei ab 2025 (Provisorien und Technikzentrale) beziehungsweise 2027 (Hallenbad) geplant, die Neueröffnung 2029. Umgang mit dem AltbauParallel zur Machbarkeitsstudie habe der Stadtrat entsprechend dem Auftrag des Grossen Stadtrats die Klärung in Bezug auf den Altbau des Hallenbades vorangetrieben. In der Interessenabwägung kommt der Stadtrat zum Schluss, dass die Umnutzung des Hallenbades bei einem Bedarf im Kontext schulischer Nutzungen (Kindergarten, Skills-Turnhalle) weiterverfolgt werden soll.

Ein definitiver Entscheid könne aber erst zeitnah zur Stilllegung der bisherigen Hallenbadnutzung erfolgen, weil erst dann der Bedarf verbindlich ausgewiesen werden kann. Deshalb sieht der Stadtrat vor, die Arbeiten zur Interessenabwägung rund zwei Jahre vor der Neueröffnung des Hallenbades wieder aufzunehmen und dann abzuschliessen.

Standortattraktivität erhöhenDas alte Hallenbad aus den 60er-Jahren sei stark sanierungsbedürftig. Der Neubau des Hallenbades sei sinnvoll und eine wertvolle Investition für den Standort Schaffhausen.

Es handelt sich um ein Generationenprojekt mit hoher Bedeutung für die Bevölkerung über die Stadt hinaus. Dank der Mitfinanzierung durch die Jakob und Emma Windler-Stiftung und den Kanton Schaffhausen seien die Kosten für ein modernes und zukunftsfähiges Hallenbad für die Stadt und die KSS Genossenschaft tragbar.

Doktor Katrin Bernath, BaureferentinTelefon: +41 52 632 52 03E-Mail: katrin.bernath(at)stsh.ch  Doktor Raphaël Rohner, BildungsreferentTelefon: +41 52 632 52 14E-Mail: raphael.rohner(at)stsh.ch  .

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