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Stadtrat beantwortet Petition «Tempo 30» von Pro Velo

2022-06-24 19:05:03
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Quelle: Stadt Schaffhausen

Im November 2021 reichte Pro Velo Schaffhausen beim Stadtrat eine Petition ein, in der auf ausgewählten Strassenabschnitten der Stadt Schaffhausen die Herabsetzung der signalisierten Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h gefordert wird, wie die Stadt Schaffhausen berichtet.

Der Stadtrat nimmt in seiner Antwort Stellung zu generellen Grundlagen bezüglich Tempo 30 sowie zu den einzelnen in der Petition genannten Strassenzügen. Pro Velo Schaffhausen habe im November 2021 beim Stadtrat eine Petition eingereicht.

Darin fordert Pro Velo, dass auf ausgewählten Strassenabschnitten der Stadt Schaffhausen die signalisierte Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h herabgesetzt wird. Über mehrere dieser Streckenabschnitte führen auch die städtischen Buslinien.

Die Stadt Schaffhausen orientiert sich bei Verkehrsplanungen an den strategischen Zielsetzungen der Siedlungs- und Verkehrspolitik gemäss Richtplan Siedlung und Gesamtverkehrskonzept (GVK) sowie den übergeordneten gesetzlichen Grundlagen. Mit der Siedlungsentwicklung nach innen und dem steigenden Verkehrsaufkommen stehen die Anforderungen für verschiedene Nutzungen vermehrt in einem Spannungsfeld.

Damit das städtische Verkehrssystem auch in Zukunft funktionsfähig sei und den vielfältigen Ansprüchen genügen kann, sollen die Bedingungen für flächeneffiziente Verkehrsmittel optimiert und Konflikte zwischen den einzelnen Verkehrsmitteln reduziert werden, je nach Situation durch Entflechtung oder Temporeduktion. Handlungsbedarf besteht insbesondere hinsichtlich des Lärmschutzes und der Verkehrssicherheit.

Basierend auf den gesetzlichen Grundlagen und strategischen Zielsetzungen des Stadtrats werden Temporeduktionen als mögliche Massnahme dort umgesetzt, wo sie basierend auf ausführlichen Prüfungen als verhältnismässig beurteilt werden. Die mit der Petition geforderten Temporeduktionen wurden auch von den Verkehrsbetrieben Schaffhausen (vbsh) im Hinblick auf die Fahrzeiten der Busse analysiert.

Die vbsh kommen zum Schluss, dass die Temporeduktionen auf den vorgeschlagenen Streckenabschnitten in den meisten Fällen zu höheren Fahrzeitverlängerungen führen als von Pro Velo in einer eigenen Analyse festgestellt hat. Würden alle in der Petition vorgeschlagenen Temporeduktionen umgesetzt, wären auf den Linien 3, 4, 6 und 7 zusätzliche Kurse mit Mehrkosten notwendig.

Bei fünf der neun Abschnitte mit Buslinien werde der Fahrzeitverlust auch seitens vbsh als gering (< als 5 Sekunden) eingeschätzt. Bei der Beurteilung seien jedoch alle Abschnitte auf einer Linie kumuliert zu berücksichtigen und eine Optimierung der Fahrzeiten, zum Beispiel durch konsequentere Bevorzugung von Bussen an Lichtsignalen, zu prüfen.

Verschiedene in der Petition genannte Strassen liegen im Perimeter von aktuellen Projekten. Wie bei allen Planungen zu städtischen Strassen werden dabei die verschiedensten Aspekte wie Lärm, Verkehrssicherheit, Aufenthaltsqualität usw.

berücksichtigt. In der ausführlichen Stellungnahme zu den einzelnen Strassenabschnitten werden diese in drei Kategorien eingeteilt: Laufende Planungen, Planungen im Zeithorizont von 5 Jahren, längerfristige Planungen oder kein Handlungsbedarf.

Doktor Katrin Bernath, StadträtinTelefon: +41 52 632 52 13Mobil: +71 79 655 50 91E-Mail: katrin.bernath(at)stsh.ch Austritt Benjamin KasperAnfang 2016 trat Benjamin Kasper die neu ausgerichtete Stelle als Controller im Bereich Finanzen bei der Stadt Schaffhausen an. Hauptziel war und sei es, die städtischen Projekte seitens Finanzen zu begleiten und Kostenüberschreitungen zu verhindern.

In den letzten sechs Jahren habe die Stadt ihre Investitionsanstrengungen deutlich gesteigert. Heute zählt das städtische Investitionsportfolio über 400 Projekte.

Erfreut könne festgestellt werden, dass in den letzten sechs Jahren kein einziges Projekt finanziell aus dem Ruder gelaufen ist. Die Stadt habe ihre Projekte im Griff.

Benjamin Kasper habe massgeblich dazu beigetragen, wofür ihm ein grosser Dank gebührt. Ende Juni verlässt Benjamin Kasper die Stadt, um sich beruflich weiterzuentwickeln.

Wir wünschen ihm für die Zukunft alles Gute und danken für sein wertvolles Engagement. .

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