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Erste Ergebnisse zur Klimastrategie Schaffhausen

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    Erste Ergebnisse zur Klimastrategie Schaffhausen (Bild: Kanton Schaffhausen)
2022-06-27 08:54:02
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Die kantonale Klimastrategie umfasst alle klimarelevanten Tätigkeiten der Verwaltung und wurde 2020 vom Regierungsrat verabschiedet, wie der Kanton Schaffhausen schildert.

Ende Jahr werde jeweils Bilanz gezogen und die Änderungen der Massnahmen werden erfasst. Mit den «Klimazahlen 2021» werden erstmals die Ergebnisse veröffentlicht.

Von den 68 Massnahmen konnten drei Massnahmen erfolgreich umgesetzt werden und 37 Massnahmen befinden sich in der Umsetzungsphase.    «Global denken – lokal handeln» gilt im Speziellen bei grossen Herausforderungen wie dem Umgang mit dem Klimawandel. Die Klimastrategie Kanton Schaffhausen sei eine Doppelstrategie, das heisst sie beinhaltet Massnahmen in den Bereichen Klimaschutz (Reduktion der klimaschädlichen Emissionen) und Klimaanpassung.

Die Massnahmen der Strategie seien 19 klimarelevanten Fachbereichen zugeordnet. Mit dem jährlichen Monitoring, den sogenannten «Klimazahlen», werde Bilanz gezogen und die Änderungen der Massnahmen werden erfasst.

Als Teil der Klimazahlen weist der Kanton die Zahlen zu «Energie und Mobilität» aus um aufzuzeigen, ob der Kanton in Bezug auf Energie- und Klimaziele auf Kurs ist.   Erfolgreich umgesetzte Massnahmen Drei Massnahmen aus der Klimastrategie konnten bereits abgeschlossen werden.

Die raumplanerischen Voraussetzungen für Windenergieanlagen seien erarbeitet worden und der Kantonsrat habe die neuen energetischen Anforderungen an Gebäude (MuKEn 2014) im Baugesetz verankert. Des Weiteren seien die Arbeiten am Interregprojekt Klimaanpassung in Stadtregionen abgeschlossen worden.

  Erster Klimaspaziergang: Gewässer im Klimawandel Die Öffentlichkeitsarbeit sei ein wichtiger Teil der Klimastrategie. Anhand von konkreten Beispielen werde die Bevölkerung informiert und sensibilisiert.

Deshalb wurde im vergangenen Herbst der erste «Klimaspaziergang» entlang des Grebengrabens in Neunkirch durchgeführt. Mit dem Klimawandel nehmen Extremereignisse wie Starkniederschläge und Trockenperioden zu.

Für kleine Gewässer könne das unangenehme Folgen haben. Um das Überleben der aquatischen Bewohner sicherzustellen, könne eine ausgeklügelte Kombination aus Hochwasserschutz und Renaturierung wie beim Grebengraben Abhilfe schaffen.

  Wärmepumpen anstelle von Ölheizungen Wichtige Indikatoren seien Gebäude und Mobilität um aufzuzeigen, wo der Kanton in Bezug auf CO2-Emissionen, fossile Brenn- und Treibstoffe steht. Der Anteil der Ölheizungen in Wohn- und Dienstleistungsgebäuden sei zwischen 2015 und 2020 um 4 Prozent gesunken, während der Anteil an Wärmepumpen in diesem Zeitraum um 4 Prozent gestiegen ist.

Entgegen den klimapolitischen Zielsetzungen sei der Anteil der Erdgasheizungen nicht gesunken. Neben dem Anstieg der Wärmepumpen habe auch die Elektrizitätsproduktion aus Photovoltaikanlagen im Jahr 2020 gegenüber dem Jahr 2015 um 89 Prozent zugenommen.

Die wichtigste erneuerbare Stromquelle im Kanton Schaffhausen sei nach wie vor die Wasserkraft.   Kantonale Verwaltung habe noch Verbesserungspotenzial Der Kanton will in der Strategie eine Vorbildfunktion wahrnehmen und steht in der Pflicht, seine CO2-Emissionen aus fossilen Brennstoffen langfristig zu reduzieren.

Der Energieverbrauch für Heizung und Warmwasser in kantonalen Gebäuden habe seit 2016 um 3 Prozent abgenommen. Rund die Hälfte der Wärmeenergie werde mit fossilen Brennstoffen gewonnen.

Im gleichen Zeitraum haben die CO2-Emissionen aus der Verbrennung von Brennstoffen um rund 1 Prozent abgenommen.   Die gesamten Ergebnisse finden Sie unter www.klima.sh.ch..

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